Szene aus Schillers Drama „Die Räuber“ (1782). Foto: Friedrich Schiller Archiv Weimar

In den Herbstmonaten geht man gerne in den Wald zum Pilzesuchen. Spaziergänge im Wald können uns aber auch an viele schöne Sagen erinnern, zum Beispiel an Räubergeschichten, die auch im Kuhländchen verbreitet sind.

Michal Urban von Antikomplex (links) vermittelte die Buchspende von Franz Kubin an die Wissenschaftliche Bibliothek in Olmütz. Foto: Michal Urban

Anfang September kam in der Wissenschaftlichen Bibliothek zu Olmütz ein besonderes Geschenk an: Ein Sattelschlepper brachte über zweieinhalb Tonnen Bücher aus der bayrischen Stadt Bamberg. Dabei handelte es sich überwiegend um sogenannte Bohemika und Sudetika, also Bücher, die mit den böhmischen Ländern oder mit den ehemaligen Sudetengebieten verbunden sind. Gespendet hat sie Franz Kubin aus Bamberg, der ursprünglich aus der Region stammt.

Am Montag wurde das lang erwartete Sudetendeutsche Museum in München eröffnet. V.l.n.r.: Ilse Aigner, Markus Söder, Monika Grütters, Bernd Posselt. Foto: Twitter / Bayerischer Landtag

Die Münchner Museumslandschaft hat Zuwachs bekommen. Am Montag, den 12. Oktober, wurde das lang erwartete Sudetendeutsche Museum mit einem Festakt eröffnet.

Für seine Leistungen um die deutsch-tschechischen Beziehungen und seinen Einsatz für den Erhalt der deutschen Sprache und Kultur in Tschechien ist Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Foto: Lara Kauffmann

Für seine Leistungen um die deutsch-tschechischen Beziehungen und seinen Einsatz für den Erhalt der deutschen Sprache und Kultur in Tschechien ist Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Der deutsche Botschafter in Prag, Christoph Israng, überreichte ihm die Auszeichnung am Mittwoch in der Deutschen Botschaft.

Das Riegerhaus in Reinowitz ist eines der ältesten Gebäude in Gablonz. Foto: Haus der deutsch-tschechischen Verständigung

Wer ist die deutsche Minderheit in Tschechien und wo trifft sie sich? Diesmal stellen wir Ihnen das „Haus der deutsch-tschechischen Verständigung“ in Gablonz an der Neiße vor.

Die letzte Konferenz der Landesversammlung im tschechischen Außenministerium fand im Oktober 2018 statt. Foto: Peggy Lohse

Alle zwei Jahre veranstaltet die Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik neben der traditionellen kulturellen Großveranstaltung auch eine Konferenz im tschechischen Außenministerium. Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Tschechien wurden die Veranstaltungen nun abgesagt.

Wir veranstalten den ersten LandesEcho-Essaywettbewerb für Studierende aus der Tschechischen Republik. Einsendeschluss ist der 15. Oktober.

Wir veranstalten den ersten LandesEcho-Essaywettbewerb zum Thema: "Europäische Integration und Partizipation: Wie gelingt das?" Teilnehmen können Studierende aller Fachrichtungen aus der Tschechischen Republik. Teilnahmeschluss ist der 15. Oktober.

Gräber der ehemaligen deutschsprachigen Bevölkerung in Thonbrunn bei Asch (Studánka u Aše). Foto: Michaela Danelová

Ein halbes Jahr lang dokumentierte die Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik den Zustand von 15.000 deutschen Gräbern in den Bezirken Aussig und Karlsbad. Das traurige Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Gräber befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Das zeigen auch Fotografien, die nun in einer eindrucksvollen Ausstellung zu sehen sind.

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