Die neue Statue Maria Theresias im sechsten Prager Stadtbezirk erinnert an eine Schachfigur. Foto: Lara Kauffmann

In der Nähe der Prager Burg ist die erste Statue der Habsburger Fürstin Maria Theresia in der Tschechischen Republik mit einem Festakt enthüllt worden.

Am Stand von "Prostor pro rozvoj" konnten Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene mit ökologischen und recycelbaren Materialien basteln. Foto: Kristýna Šoukalová

Seit 2012 findet in Prag jährlich das genreübergreifende Musikfestival „United Islands“ statt. Für die diesjährige Ausgabe am zweiten Septemberwochenende war eine „Deutsche Edition“ geplant – mit vielen Musikern aus Deutschland, aber auch Vereinen aus dem Bereich der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit, die mit Ständen bei dem Festival vertreten sein sollten. Da aufgrund von Corona viele Teilnehmer aus Deutschland nicht anreisen konnten, wurden sie kurzerhand vom Verein „Prostor pro rozvoj“ („Raum für Entwicklung“) vertreten.

Fotomotiv und Streitobjekt. Ein Gedenkstein für gefallene Soldaten sorgt in Tschechien für Ärger. Foto: Milan Drahoňovský

Im tschechischen Bad Wurzelsdorf (Kořenov) löst ein Kreuz für Gefallene im Zweiten Weltkrieg einen Streit aus.

Die NAO-Roboter können sich vorstellen, ein paar Sätze über die Städte sagen, in denen sie waren, Witze erzählen oder einen kurzen Tanz aufführen. Foto: Lara Kauffmann

Im Goethe-Institut Prag macht zurzeit ein humanoider Roboter auf seiner Tour durch Europa Halt. In drei Sprachen haben Besucher die Möglichkeit, mit ihm zu kommunizieren, ein Quiz zu lösen oder eine Tanzeinlage zu bestaunen. Ein Jahr lang wird er verschiedene Städte bereisen und an jedem Ort mit neuen Fähigkeiten gefüttert.

Martin Krispin, Hans-Peter Hinrichsen, Tomáš Zima, Jindřich Fryč, Jiří Pešek (v.l.n.r.) Foto: Lara Kauffmann

Die Karlsuniversität Prag und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) feiern das 60-jährige Bestehen ihrer Zusammenarbeit. Seit 20 Jahren ist der DAAD in Prag auch physisch mit einem Informationspunkt vertreten. Unter dem Motto „Perspektiven gemeinsamer Forschungs- und Wissenschaftskooperation“ wurde am 10. September während einer Festveranstaltung in den historischen Räumlichkeiten des Karolinums ein Blick in die Geschichte der gemeinsamen Zusammenarbeit geworfen.

Zwischen Hochhäusern wächst und gedeiht in Vidimova allerlei Essbares. Foto: Lara Kauffmann

Ob London, New York oder Berlin, urbane Gärten sind aus dem Stadtbild vieler westlicher Metropolen nicht mehr wegzudenken. Seit 2012 haben auch Prager die Möglichkeit, in Gemeinschaftsgärten die Enge ihrer Wohnung und den Trubel der Innenstadt hinter sich zu lassen.

Prag ist vom deutschen Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt worden. Foto: Manuel Rommel

Nachdem in den letzten Tagen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der tschechischen Hauptstadt sprunghaft angestiegen sind, hat das deutsche Robert-Koch-Institut Prag zum Risikogebiet erklärt. Nach der Einreise nach Deutschland müssen sich Personen, die sich im Stadtgebiet Prag aufgehalten haben, für 14 Tage in Quarantäne begeben oder sich auf das Coronavirus testen lassen. Ab Donnerstag gelten in Tschechien verschärfte Corona-Regeln.

Für seine Verdienste um die deutsch-tschechische Verständigung erhieltn Kulturminister a.D. Daniel Herman (rechts) das große Verdienstkreuz mit Stern. Foto: Deutsche Botschaft Prag

Am Montag, den 7. September, wurde dem tschechischen Politiker, ehemaligen Kulturminister und laisierten Theologen, Daniel Herman, das große Verdienstkreuz mit Stern durch den deutschen Botschafter in Prag, Dr. Christoph Israng, überreicht. Ausgezeichnet wurden seine Verdienste um die deutsch-tschechische Verständigung und Versöhnung.

Ein abwechslungsreiches Wegesystem führt die Besucher durch den Stromovka-Park, Foto: Nadace Partnerství

Der Klimawandel ist längst in Gange und stellt Gesellschaft sowie Politik vor neue Herausforderungen. Die Umweltorganisation „Partnerschaftsstiftung“ (Nadace Partnerství) mit Sitz in Brünn (Brno) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen dabei zu unterstützen, einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu finden. Seit 2019 belohnt die Stiftung umweltfreundliche Projekte mit den „Adapterra Awards“. Gesucht werden Ideen, die dazu beitragen, Städte, Häuser und Landschaften an den Klimawandel anzupassen.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und der tschechische Premierminister Andrej Babiš (v.l.) am vergangenen Freitag auf dem Jeschken. Foto: Sächsische Staatskanzlei/ Pawel Sosnowski

Im Frühjahr hatte Tschechien seine Grenzen zu allen Nachbarstaaten ohne vorherige Absprachen geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Damit sich das nicht wiederholt, soll eine deutsch-tschechische Arbeitsgruppe Lösungen für den Fall einer zweiten Infektionswelle erarbeiten.

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