Die Wegmarkierung hat in Tschechien eine lange Tradition - Foto: Isabelle Wolf

Die Tschechen sind bekannt als ein Volk der Bierbrauer und der Hockeyspieler. Sie sind aber auch begnadete Wanderer, und das nicht ohne Grund.

Die Anteilnahme vor Karel Gotts Villa ist überaus groß - Foto: Manuel Rommel

Die Straße vor der Villa von Karel Gott gleicht in diesen Tagen einem Lichtermeer. Seit vor einer Woche bekannt wurde, dass der Sänger verstorben ist, haben auf diese Weise bereits Tausende ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Überall in Tschechien wurden meist in Rathäusern Kondolenzbücher ausgelegt. An vielen Orten stellen Menschen Kerzen auf. Die offizielle Verabschiedung von dem "Meister" hat die Familie von Karel Gott für Freitag und Samstag festgelegt.

Karel Gott 2017, Foto: David Sedlecký, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der tschechische Entertainer Karel Gott ist gestorben. Wie seine Familie mitteilte, verschied er am Dienstagabend kurz vor Mitternacht. Der 80-jährige hinterlässt seine Ehefrau Ivana und vier Kinder.

Foto: LandesEcho

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds unterstützt 119 gemeinsame Projekte von Bürgern und Initativen beider Länder.

Am Prager Rašín-Ufer werden gerade die Bögen in der Ufermauer saniert. Hier sollen Cafés und Läden einziehen, Foto: Isabelle Wolf

Das Prager Moldauufer, auf Tschechisch Náplavka, gilt als einer der schönsten Orte Prags. Menschen aller Altersklassen finden hier einen Ort zum Entspannen und auch kulturelle Veranstaltungen locken die Prager und ihre Besucher regelmäßig an den Fluss. Da es langsam eng wird, sollen nun Cafés in die Kaimauer einziehen. Auch in Pilsen (Plzeň) will man dem Prager Beispiel folgen.

Parksündern auf der Spur - das Überwachungsauto von Eltodo, Foto: ČTK/Ruml Miloš

Parksünder haben es in Prag schwer. Um sie zu ertappen, nutzt die Hauptstadt moderne Technik.

Die Plane ist schon wieder ab. Das weitere Schicksal des Denkmals entscheidet sich Mitte September, Foto: Isabelle Wolf

Mit wie zum Gruß erhobener Hand thront er auf einem grauen Sockel über den Köpfen der Bewohner des Prager Stadtteils Bubeneč: Iwan Stepanowitsch Konew. Vor einigen Tagen aber war die Statue des sowjetischen Marschalls mit Farbe besprüht worden – wieder einmal. Über das Denkmal und die Rolle Konews ist man sich in Prag nach wie vor uneins.

Die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (5. v.l.) und ihr tschechischer Amtskollege Adam Vojtěch (6.v.l.) nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Dolní Poustevna, Foto: Gesundheitsministerium der Tschechischen Republik

Die Einigung zwischen Tschechien und Sachsen soll die Gesundheitsversorgung in dem Grenzgebiet verbessern. Wie die Finanzierung konkret abläuft, muss aber noch geklärt werden.

Die Dlouhá-Straße ist nachts eine Partymeile - Foto: Tomáš Randýsek

Ob London, Paris oder Prag - nachts treffen feierwillige Touristen hier auf Anwohner, die schlafen wollen. Lärm und Gewalt durch Betrunkene sorgen bei der örtlichen Bevölkerung nicht selten für schlaflose Nächte und sogar für Konflikte zwischen der Partygesellschaft und den Anwohnern selbst. Seit einiger Zeit hat Prag mit Jan Štern einen Nachtbürgermeister, der zwischen den beiden Interessengruppen vermitteln soll.

Freundliche Hinweise helfen schon lange nicht mehr - Foto: Friederike Aschhoff

Sie ist Kunstwerk und Geschichte zugleich: die Prager John-Lennon-Mauer. Nur wenige Schritte entfernt von der Karlsbrücke ist auch sie zu einer Besucherattraktion geworden. Doch durch touristische „Schmierereien“ verliert ihre ursprüngliche Bedeutung an Wert. Nun soll sich etwas ändern.

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