Jiří Bernard in seinem Reich, dem Atelier in Holešovice / Foto: Peggy Lohse

Jiří Bernard kann nichts anderes als Kunst, wie er selbst sagt. Die Politik drängte ihn einst nach Deutschland. Heute arbeitet der Ur-Prager wieder in seiner Heimat, unter anderem fürs LandesEcho.

Renata Drössler und „Johnny“: Fleißig übersetzt sich die Sängerin ihre fremdsprachlichen Texte. / Foto: Peggy Lohse

Renata Drössler spricht im LandesEcho-Interview über Fremdsprachen, ihre Entwicklung als Sängerin und Musikdozentin, den perfekten Schlager und ihre kommende Frühjahrstournee.

Radka Denemarková, Foto: Tobias Bohm

Radka Denemarková gehört zu den wichtigsten zeitgenössische Autorinnen Tschechiens. Ihre Bücher werden in 22 Ländern verlegt. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse ist ihr Roman „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“ auf Deutsch erschienen. Darin führen drei Frauen ein geheimes Archiv über vergewaltigte Frauen. LE sprach mit der Autorin über das Buch, warum sie so lange nicht in Deutschland verlegt wurde und wie es ist, alleinerziehende Mutter und freie Autorin zu sein.

Roman Israel, Foto: Pavel Němec

Der Schriftsteller Roman Israel verbrachte im Rahmen des Tschechischen Kulturjahrs einen Monat in Brünn. Als moderner Nomade hat er schon eine eigene Taktik ausgeprägt, sich in neuen Städten zu orientieren. Das spiegelt sich auch in seiner Arbeit wider.

Herbert Haischmann überlebte mit 14 Jahren den Komotauer Todesmarsch. Nach dem Krieg ging er mit der Familie nach Deutschland und machte Karriere als Jurist. / Foto: Arche Noah Filmproduktion

Herbert Haischmann aus Komotau (Chomutov) überlebte den Todesmarsch aus seiner Stadt und die anschließende Lagerinternierung mit nur 14 Jahren. Über seine traumatischen Erlebnisse sprach er mit unserer polnischen Partnerzeitung Wochenblatt.

Bernd Fabritius bei der Konferenz der Landesversammlung in Prag, Oktober 2018 / Foto: Peggy Lohse

Der Bundesbeauftragte Bernd Fabritius sprach am Rande der Konferenz der deutschen Minderheit mit dem LandesEcho über das Deutsche im tschechischen Schulwesen, über die Prioritäten seiner Arbeit, die Stärkung der deutschen Sprache in Tschechien und verriet seine böhmischen Lieblingsspeisen.

Gwyn Nissen, Chefredakteur des Nordschleswiger - Foto: Karin Riggelsen, Der Nordschleswiger

Jüngst schlugen die Wellen hoch in der Deutschen Zentralbücherei im dänischen Apenrade (Aabenraa). Der Chefredakteur der Zeitung der deutschen Minderheit, dem Nordschleswiger, Gwyn Nissen, stimmte Leser des Blatts auf dessen Ende und den Übergang zu reiner Online-Berichterstattung ein. Im Gespräch mit dem LandesEcho erläutert er, weshalb er das als riesige Chance begreift und weshalb die Deutschen in Dänemark generell nicht meckern können.

Foto: Jan Čižinský - Bild: Wikimedia Commons/Jiří Majer, CC BY-SA 4.0

Jan Čižinský holte als Bürgermeister des siebenten Prager Stadtbezirks mit seiner Bewegung „Praha sobě“ (Prag für sich) nicht nur die absolute Mehrheit in seinem Stadtteil, sondern wurde mit dem Bündnis aus dem Stand drittstärkste Kraft in der ganzen Stadt. Bereits letztes Jahr sprach er mit dem LandesEcho über Stadtteilmanagement und Kommunalpolitik.

Foto mit Christian Ernst Weißgerber - Bild: Tomáš Randýsek

Den ersten Kontakt zu Rechtsradikalen hatte Christian Ernst Weißgerber mit 15 Jahren bei einer Demonstration gegen Einschnitte im deutschen Sozialsystem im thüringischen Eisenach. Damals gefielen ihm das betont maskuline Auftreten und die Selbstdarstellung als Verteidiger angenommener gemeinsamer Werte. Es blieb nicht bei einer passiven Faszination. Er tauchte in die rechte Szene ein und war dort über sechs Jahre äußerst aktiv. Heute, mit 29, warnt er vor rechtem Gedankengut und erzählt von seinem Ausstieg.

Giuanna Beeli und Kasia Siemasz von der der JEV (Jugend Europäischer Volksgruppen) beim LandesEcho-Gespräch in Berlin / Peggy Lohse

Warum Minderheitenthemen viel mehr sind als nur Interessen einzelner Volksgruppen und wie junge Menschen mit Minderheitenhintergrund in Europa gefördert und gefordert werden wollen, erörtern die Präsidentin und die neue Geschäftsführerin der JEV (Jugend Europäischer Volksgruppen), Giuanna Beeli und Kasia Siemasz, im Gespräch mit dem LandesEcho. 

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