Die Zeit der Papierplakette ist vorbei. Ab 2021 gilt in Tschechien die elektronische Autobahnplakette. Foto: ČTK/Ramík Drahoslav

Seit 1. Januar ist in Tschechien die Zeit des Aufklebers an der Windschutzscheibe vorbei. Nun gilt auf Autobahnen die digitale Vignette. LandesEcho beantwortet die wichtigsten Fragen.

Skilift im Wintersportgebiet Deschney (Deštná) im Adlergebirge (Orlické hory). Foto: ČTK/Taneček David

Tschechien geht beim Wintersport eigene Wege. „Die Skigebiete öffnen ab 18. Dezember“, kündigte Gesundheitsminister Jan Blatný am Freitagabend an. Die hygienischen Auflagen für den Betrieb erarbeitet das Ministerium bis Montag. Dann soll die Regierung formell entscheiden.

Die Zeit der Papierplakette ist vorbei. Ab 2021 gilt in Tschechien die elektronische Autobahnplakette. Foto: ČTK/Ramík Drahoslav

Der Aufkleber an der Frontscheibe ist ab 2021 passé. Kaufen kann man die neue Plakette jetzt schon.

Seit 2012 bereits ist die Haltung von Legehennen in konventionellen Käfigen verboten. Foto: Wikimedia Commons (als gemeinfrei gekennzeichnet)

Ab 2027 soll in der Tschechischen Republik ein Verbot der Käfighaltung von Legehennen in Kraft treten. Dies beschloss der Senat, nachdem das Abgeordnetenhaus dem Änderungsantrag bereits im September zustimmte.

Mehr als 32 Tonnen tote Fische zog die Feuerwehr aus der Betschwa. Foto: ČTK/Peřina Luděk

Die Kontaminierung des Flusses Betschwa (Bečva) mit Cyanid, einer giftigen Blausäure, führte in den Regionen Zlin (Zlín) und Olmütz (Olomouc) zu einem massenhaften Fischsterben.

Emil Škoda. Foto: Archiv Škoda Transportation

Alle kennen Škoda als Auto, doch wer kennt Emil Škoda? 1869 kaufte er in Pilsen sein erstes Werk und schuf daraus einen europäischen Maschinenbau- und Rüstungskonzern. Im August jährte sich sein Todestag zum 120. Mal. Wie geht es seinem Firmenimperium in Pilsen eigentlich heute?

Die Karlsbrücke im August 2020. Vor allem Touristen aus Deutschland sind wieder in der tschechischen Hauptstadt unterwegs. Im Vergleich zu den Vorjahren wirkt die Karlsbrücke aber noch immer relativ leer. Foto: Manuel Rommel

Obwohl die Pandemie noch nicht überstanden ist, zeichnen statistische Erhebungen bereits jetzt ein drastisches Bild der Entwicklungen im Tourismussektor. Anfang August veröffentlichte das tschechische Statistikamt (Český statistický úřad) aktuelle Zahlen zu touristischen Besuchen im zweiten Quartal des Jahres. Prag ist am stärksten betroffen.

Die Marktkolonnade in Karlsbad (Karlovy Vary). Foto: Živý kraj

Prag, Karlsbad und Teplitz tun einiges, um wieder Kurgäste zu locken. Auch für deutsche Besucher gibt es Ermäßigungen.

Der Goetheplatz - die neu geschaff ene Mitte von Asch (Aš) mit dem Rathaus rechts im Hintergrund. Foto: Pavel Klepáček

Einst galt sie als bedeutendstes Zentrum der europäischen Textilindustrie. Dann versank sie im sozialistischen Grau. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs musste sich die Stadt Asch (Aš) am äußersten Rand Westböhmens völlig neu erfinden.

Gewöhnlich ist Prag voll von Touristen. Hotels dürfen zwar wieder öffnen, stehen aber vor dem Ruin - Foto: Manuel Rommel

Die Tourismusbranche ist eine der von der Corona-Pandemie am stärksten betroffenen Wirtschaftszweige. Hotels und Pensionen durften zwar am Montag wieder öffnen, aber der Fremdenverkehr steht nach wie vor still. So bleiben viele Fremdenzimmer leer, weswegen vor allem Prager Hotels kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Nun wurde ein Projekt gestartet, um die Tschechen selbst in die Hauptstadt zu locken.

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