Aktuelle Artikel

Foto: Pixabay

Obwohl die Löhne und Gehälter in Tschechien steigen, können sich die Menschen immer weniger leisten. Schuld daran tragen die hohe Inflation und vor allem Putins Energiekrieg.

  • Putin-Goblin auf dem Bubeneč-Platz. Foto: Elena Hormann

    In Prag 6 steht eine fragwürdige Skulptur, die Geld für Waffen an die Ukraine sammeln soll. Auf dem Platz der ehemaligen Statue des sowjetischen Marschalls Iwan Konew zeigt nun Putin den Hitlergruß.

  • Weihnachtszauber auf dem Friedensplatz. Foto: Elena Hormann

    Der Prager Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten in ganz Europa. Bereits seit zwei Wochen weht der Duft von würzigem Glühwein, Zimt und Gebratenem durch die Stadt. Unsere Landesbloggerin Elena hat sich angeschaut, was die Weihnachtsmärkte im Vergleich zu Deutschland an Besonderheiten zu bieten haben und woher die Tradition der Weihnachtsmärkte überhaupt kommt.

  • Irene Kunc im Begegnungszentrum Mährisch Trübau. Foto: Archiv

    Kurz nach der Samtenen Revolution gründete sich mit dem Verband der Deutschen in der Tschechoslowakei ein neuer Dachverband der deutschen Minderheit. 1992 entstand daraus die heutige Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ehemalige Präsidenten, die auch schon damals dabei waren, erinnern sich zurück. In unserem dritten und letzten Teil lesen Sie die Erinnerungen von Irene Kunc aus Mährisch Trübau, die von 2001 bis 2010 Präsidentin der Landesversammlung war.

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Titelseite LE 11/2022

In der aktuellen November-Ausgabe: berichten wir über den Streit um die zweite Fremdsprache an Tschechiens Grundschulen, erinnern wir an den inszenierten Slánský-Prozess vor 70 Jahren, informieren wir Sie über die Ausstellung des Handwerksprojekts „Schönes Werk“, erfahren Sie mehr über einen ganz besonderen Oldtimer auf Oberpfälzer Straßen, lesen Sie über das Marionettentheater Alfa aus Pilsen, das mit seinen Inszenierungen tschechisches Weltkulturerbe…

    Wegweiser

    Forum der Deutschen

    Irene Kunc im Begegnungszentrum Mährisch Trübau. Foto: Archiv

    Kurz nach der Samtenen Revolution gründete sich mit dem Verband der Deutschen in der Tschechoslowakei ein neuer Dachverband der deutschen Minderheit. 1992 entstand daraus die heutige Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ehemalige Präsidenten, die auch schon damals dabei waren, erinnern sich zurück. In unserem dritten und letzten Teil lesen Sie die Erinnerungen von Irene Kunc aus Mährisch Trübau, die von 2001 bis 2010 Präsidentin der Landesversammlung war.

    • Das neue Präsidium der Landesversammlung in der zehnten Wahlperiode: Petra Laurin, Štěpánka Šichová, Richard Neugebauer, Erika Vosáhlo, Maximilian Schmidt, Martin H. Dzingel, Milan Neužil (v.l.). Foto: Magdalena Moser

      Bei den Wahlen zum Präsidium verabschiedete sich ein Gründungsvater. Zwei neue Gesichter und zwei bekannte rückten nach. Martin Herbert Dzingel wurde als Präsident wiedergewählt.

    • Erwin Scholz. Foto: LE Archiv

      Kurz nach der Samtenen Revolution gründete sich mit dem Verband der Deutschen in der Tschechoslowakei ein neuer Dachverband der deutschen Minderheit. 1992 entstand daraus die heutige Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ehemalige Präsidenten, die auch schon damals dabei waren, erinnern sich zurück. In unserem zweiten Teil lesen Sie die Erinnerungen von Erwin Scholz aus Reichenberg, dem ersten Präsidenten der Landesversammlung.

    • Als Redner zu Gast waren auf der DEUKS-Konferenz Karin Steffen von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA), Knuth Noke, stellv. Leiter des Goethe-Instituts Prag, Tomáš Jelínek, Direktor des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Andreas Künne, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland und Jindřich Fryč, Staatssekretär des tschechischen Schulministeriums (v.l.). Zuzana Svobodová (2.v.r.), Direktorin des Schulträgers der LV, und Martin H. Dzingel (3.v.r) moderierten die Konferenz und berichteten über Entwicklungen im DEUKS-Projekt. Pavla Petrová (rechts) stellte ein E-Book vor, das anderen Schulen beim Deutschunterricht helfen soll. Foto: Manuel Rommel

      Pläne des tschechischen Schulministeriums zum Fremdsprachenunterricht sorgten in den vergangenen Monaten für Aufregung. Aus dem Ministerium sind erste versöhnliche Töne zu hören.

    Gesellschaft

    Putin-Goblin auf dem Bubeneč-Platz. Foto: Elena Hormann

    In Prag 6 steht eine fragwürdige Skulptur, die Geld für Waffen an die Ukraine sammeln soll. Auf dem Platz der ehemaligen Statue des sowjetischen Marschalls Iwan Konew zeigt nun Putin den Hitlergruß.

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    Politik

    Moderatorin Zuzana Lizcová (links), der stellvertretende tschechische Verteidigungsminister Jan Jireš, Jakub Eberle vom Institut für Internationale Beziehungen in Prag und Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin. Foto: Magdalena Moser.

    Am Montag veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) mit dem Institut für Internationale Studien der Karlsuniversität Prag im Palais Lobkowitz der Deutschen Botschaft einen Diskussionsabend zur tschechischen EU-Ratspräsidentschaft und zur „neuen europäischen Ordnung“.

    • Foto: Profimedia

      Eine achtköpfige Regierungsdelegation kehrte heute aus Kiew zurück, nachdem sie am Montag Gespräche mit der ukrainischen Regierung und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj führte. Ziel war es, Solidarität zu demonstrieren und über konkrete Hilfsprogramme zu verhandeln.

    • Andrej Babiš im Jahr 2020 bei seinem Besuch in Litvínov. Foto: Lucie Bartoš

      Andrej Babiš (ANO) gab nun nach einer langen Phase des Hinhaltens seine Kandidatur auf das höchste Amt der Tschechischen Republik bekannt. Die Politik der aktuellen Regierung zu verhindern, erklärte er als sein Hauptziel. Experten erwarten einen scharfen und populistischen Wahlkampf.

    • Petr Pavel an einem seiner Wahlwerbestände in Prag. Foto: Profimedia

      Laut einer aktuellen Umfrage würde der ehemalige Vorsitzende des Militärausschusses der NATO, Petr Pavel, gegen Ex-Premier Andrej Babiš das Rennen um die Präsidentschaft gewinnen.

    Meinung

    Ob Viktor Orbán auf sein Vetorecht verzichtet? Hier auf dem EU-Gipfel von Ende Juni, auf dem der Kandidatenstatus der Ukraine und Moldawiens besiegelt wurde. Foto: EC - Audiovisual Service

    Es war eine Überraschung, als die Staaten der Europäischen Union der Ukraine und Moldawien Ende Juni den Kandidatenstatus verliehen. Es schien, als ob sich in der Europäischen Union angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine etwas bewegt. Lange Zeit tat sich die EU jedoch schwer mit Erweiterungen. Jetzt könnte es einen Königsweg geben.

    • Foto: Pixabay

      Plänen des tschechischen Schulministeriums zufolge soll das Lernen einer zweiten Fremdsprache an tschechischen Grundschulen künftig nicht mehr verpflichtend sein. Nachdem Lehrerverbände und eine Reihe von Institutionen eine Petition gegen die Pläne unterzeichneten, drückten nun ihren Unmut auch die Botschafter Deutschlands, Frankreichs, Spaniens und Italiens auf einem tschechischen Nachrichtenportal in einem gemeinsamen Kommentar aus, den wir hier für Sie übersetzt haben.

    • Foto: Manuel Rommel

      Deutschland hat sich vom östlichen Europa abgewandt. Länder wie Sachsen, Städte wie Dresden könnten eine Brücke sein und haben diese Chance vertan, wie unser Autor resümiert. Das muss sich dringend ändern.

    • Tschechiens Ex-Präsident Václav Klaus. Foto: ČTK/Šulová Kateřina

      Tschechiens Ex-Präsident Václav Klaus und sein amtierender Nachfolger Miloš Zeman gehören seit jeher zu den Bewunderern Wladimir Putins. Während Zeman mit Beginn des Überfalls auf die Ukraine aber immerhin eingeräumt hat, sich in Putin geirrt zu haben, fällt Klaus zunehmend als dessen wichtigstes Sprachrohr in Ostmitteleuropa auf.

    Wirtschaft

    Foto: Pixabay

    Obwohl die Löhne und Gehälter in Tschechien steigen, können sich die Menschen immer weniger leisten. Schuld daran tragen die hohe Inflation und vor allem Putins Energiekrieg.

    • Das zentrale Erdöllager im tschechischen Nelahozeves (deutsch: Mühlhausen).Foto: ČTK / Malina Petr

      Das Konsortium der Transalpinen Ölpipeline (TAL) stimmte dem Ausbau der Energieinfrastruktur zu. Damit sei Tschechien spätestens 2025 vollständig unabhängig von der russischen Družba-Pipeline, erklärte Premier Petr Fiala (ODS).

    • Flugsportvereine und Flugschulen aus Líně protestierten am vergangenen Dienstag vor der Deutschen Botschaft in Prag gegen die von VW geplante Gigafactory bei Pilsen. Foto: Profimedi

      Volkswagen zieht das Flughafengelände in Líně bei Pilsen (Plzeň) für die Errichtung einer „Gigafactory“ in Betracht. Einwohner und Gemeinden haben Vorbehalte gegen die Pläne des Automobilkonzerns, auch die Piloten des Flugsportvereins protestieren.

    • Foto: Pixabay

      Trotz Energiepreisbremse wird Heizen in Tschechien teurer. Diese Entwicklung zwingt Familien und Behörden zum Sparen, der Erdgasverbrauch nahm um fast 20 Prozent ab.

    Unterwegs

    Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Haindorf (Hejnice). Foto: Manuel Rommel

    Das Kloster in dem Wallfahrtsort Haindorf (Hejnice) soll keine staatliche Subvention für die dringend benötigte Dachsanierung erhalten. Da es dort Pilgerunterkünfte gibt, handelt es sich aus Sicht der tschechischen Regierung um ein Hotel und kein Denkmal.

    • In der Nacht zu Montag blockierten slowakische LKW-Fahrer den Grenzübergang Lundenburg - Kutti (Břeclav - Kúty) auf der Autobahn D2, die von Tschechien in die Slowakei führt. Foto: ČTK / Šálek Václav

      Am Montag blockierten slowakische LKW-Fahrer die Autobahn, um gegen tschechische Grenzkontrollen zu demonstrieren. Die Grenzkontrollen wurden eingeführt, um syrische Geflüchtete an der Einreise zu hindern, es gibt jedoch Berichte über illegale Rückführungen.

    • Hrabal im Pop Art-Stil portraitiert zusammen mit seiner Katze. Foto: Detmar Doering

      Er gehörte zu den Großen der modernen tschechischen Literatur: Der Schriftsteller Bohumil Hrabal. Und den verbindet man mit Prag, genauer: mit dem Stadtteil Libeň, wo man sein obiges Konterfei auf einem Wandgemälde bewundern kann.

    • Der Liegewagen von ČD wurde im Prager Hauptbahnhof vorgestellt. Foto: Magdalena Moser

      Die Tschechischen Bahnen (ČD) werden in Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Partnern im Fahrplan 2023 neue Verbindungen anbieten, um ihr Angebot im Fern- und Überlandverkehr zu verbessern. Eine große Erneuerung sind die Einführung der Marke ČD Night sowie die Nachtverbindung Prag - Zürich. Daneben fällt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 allerdings eine Direktverbindung zwischen Berlin/Dresden und Wien/Graz über Prag aus dem Fahrplan. Der auch als "Vindobona" bekannte Railjet 258/259 endet dann aus Graz kommend bereits in Tetschen (Děčín).

    Kultur

    Libuše Šafránková als Aschenbrödel. Foto: ČTK Imago Stock People

    Eine Weihnachtszeit ohne „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist für viele undenkbar. Wer noch tiefer in den deutsch-tschechischen Filmklassiker eintauchen möchte, bekommt im Prager Kloster Strahov nun eine Gelegenheit dazu. Bis zum ersten Januar werden dort Originalkostüme, Requisiten und Fotografien der im letzten Jahr verstorbenen Hauptdarstellerin Libuše Šafránková zu sehen sein.

    • Jiří Gruša vor der Botschaft der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik in Bonn 1990. Foto: mzm.cz

      Das mährische Landesmuseum in Brünn (Brno) widmet sich in einer Ausstellung den tschechisch-deutschen Beziehungen nach 1989. Sie zeigt, wie sich die anfangs angespannten Beziehungen im Laufe der Zeit wandelten.

    • Die Hauptfiguren des „Kabarett Winton“. Foto: Alena Hrbková

      Das Švanda-Theater (Švandovo divadlo) im Prager Stadtteil Smíchov brachte Ende Oktober einen neuen Titel auf die Bühne: Das „Kabarett Winton“.

    • Wandplakat der Ausstellung „So geht Verständigung – dorozumění“. Foto: Magdalena Moser

      Die Bayerische Repräsentanz in Prag zeigt in Zusammenarbeit mit dem Prager Büro der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Büro der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Prag die dreisprachige Wanderausstellung „So geht Verständigung – dorozumění“ des Sudetendeutschen Rats über das jahrhundertelange Zusammenleben von Deutschen und Tschechen im Herzen Europas.

    Im Gespräch

    Anna Kolářová. Foto: privat

    Anna Kolářová ist die neue Vorsitzende der Jugendorganisation der deutschen Minderheit in Tschechien. Im Gespräch berichtet die 24-Jährige von ihren Zielen für JUKON und verrät, was sie antreibt.

    • Klára Bělíčková. ist 17 Jahre alt und Schülerin am Prager Gymnasium Na Zatlance. Seit drei Jahren engagiert sie sich bei der Jugend-Umweltbewegung Fridays for Future. Foto: Rebecca Cischek

      Seit mehr als drei Jahren setzt sich Fridays for Future für den Klimaschutz ein. LandesEcho hat mit Klára Bělíčková vom tschechischen Ableger der Bewegung gesprochen.

    Kolumne

    Weihnachtszauber auf dem Friedensplatz. Foto: Elena Hormann

    Der Prager Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten in ganz Europa. Bereits seit zwei Wochen weht der Duft von würzigem Glühwein, Zimt und Gebratenem durch die Stadt. Unsere Landesbloggerin Elena hat sich angeschaut, was die Weihnachtsmärkte im Vergleich zu Deutschland an Besonderheiten zu bieten haben und woher die Tradition der Weihnachtsmärkte überhaupt kommt.

    • Kilometer weiter Ausblick von der Spitze des Schlossturms auf die Stadt. Foto: Magdalena Moser

      Verwinkelte Gässchen, historische Bauten, ein imposantes Schloss über dem Moldau-Mäander und ein idyllisches (und hier schneebedecktes) Panorama – das ist Böhmisch Krumau (Český Krumlov). Unsere Landesbloggerin Magdalena unternahm zum ersten Schneefall in diesem Jahr einen Ausflug in das kleine Städtchen.

    • Na zdraví! Foto: Elena Hormann

      Jedno pivo, prosím – damit ist der Bestellvorgang in Tschechien für gewöhnlich nicht abgeschlossen. Doch statt nach Pils oder Hefeweizen, hell oder dunkel, wird in Tschechien nach der gewünschten Gradzahl gefragt. Unsere Landesbloggerin Elena hat sich in verschiedene Kneipen und Bars begeben, um dem Geheimnis der Stammwürze auf den Grund zu gehen.

    • Das Denkmal zu Ehren Smetanas vor dem Museum mit Blick auf die Moldau. Foto: Elena Hormann

      Bedřich Smetana gehört zu den international bekanntesten tschechischen Komponisten, dessen Werke bis heute auf der ganzen Welt aufgeführt werden. Unsere Landesbloggerin Magdalena hat sich in Prag auf die Spuren des Begründers der tschechischen Klassik begeben.

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