Irene Kunc im Begegnungszentrum Mährisch Trübau. Foto: Archiv

Kurz nach der Samtenen Revolution gründete sich mit dem Verband der Deutschen in der Tschechoslowakei ein neuer Dachverband der deutschen Minderheit. 1992 entstand daraus die heutige Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ehemalige Präsidenten, die auch schon damals dabei waren, erinnern sich zurück. In unserem dritten und letzten Teil lesen Sie die Erinnerungen von Irene Kunc aus Mährisch Trübau, die von 2001 bis 2010 Präsidentin der Landesversammlung war.

Das neue Präsidium der Landesversammlung in der zehnten Wahlperiode: Petra Laurin, Štěpánka Šichová, Richard Neugebauer, Erika Vosáhlo, Maximilian Schmidt, Martin H. Dzingel, Milan Neužil (v.l.). Foto: Magdalena Moser

Bei den Wahlen zum Präsidium verabschiedete sich ein Gründungsvater. Zwei neue Gesichter und zwei bekannte rückten nach. Martin Herbert Dzingel wurde als Präsident wiedergewählt.

Erwin Scholz. Foto: LE Archiv

Kurz nach der Samtenen Revolution gründete sich mit dem Verband der Deutschen in der Tschechoslowakei ein neuer Dachverband der deutschen Minderheit. 1992 entstand daraus die heutige Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ehemalige Präsidenten, die auch schon damals dabei waren, erinnern sich zurück. In unserem zweiten Teil lesen Sie die Erinnerungen von Erwin Scholz aus Reichenberg, dem ersten Präsidenten der Landesversammlung.

Als Redner zu Gast waren auf der DEUKS-Konferenz Karin Steffen von der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA), Knuth Noke, stellv. Leiter des Goethe-Instituts Prag, Tomáš Jelínek, Direktor des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Andreas Künne, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland und Jindřich Fryč, Staatssekretär des tschechischen Schulministeriums (v.l.). Zuzana Svobodová (2.v.r.), Direktorin des Schulträgers der LV, und Martin H. Dzingel (3.v.r) moderierten die Konferenz und berichteten über Entwicklungen im DEUKS-Projekt. Pavla Petrová (rechts) stellte ein E-Book vor, das anderen Schulen beim Deutschunterricht helfen soll. Foto: Manuel Rommel

Pläne des tschechischen Schulministeriums zum Fremdsprachenunterricht sorgten in den vergangenen Monaten für Aufregung. Aus dem Ministerium sind erste versöhnliche Töne zu hören.

Die Kreuzkirche in Joachimsthal um 1900. Foto: Wikimedia Commons, gemeinfrei

Der November steht stets im Zeichen von Trauer und Abschied. Aber nicht jeder fand in den früheren Zeiten die ewige Ruhe, wie es Sagen aus dem Erzgebirge bestätigen.

Hans Dieter Korbel. Foto: Manuel Rommel

Kurz nach der Samtenen Revolution gründete sich mit dem Verband der Deutschen in der Tschechoslowakei ein neuer Dachverband der deutschen Minderheit. 1992 entstand daraus die heutige Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ehemalige Präsidenten, die auch schon damals dabei waren, erinnern sich zurück. In unserem ersten Teil lesen Sie die Erinnerungen von Hans Dieter Korbel aus Troppau, der zwischen 1998 und 2001 Präsident der Landesversammlung war.

Das neue Buch „Sie machten Trautenau berühmt”.. Foto: BGZ Trautenau

Der Verein für deutsch-tschechische Verständigung Trautenau - Riesengebirge feierte im September sein 30-jähriges Jubiläum und die ganze Stadt feierte mit.

Titelfoto LE 11/2022: JR Berliner Ensemble

Das neue LandesEcho 11/2022 ist da! In der aktuellen November-Ausgabe berichten wir über den Streit um die zweite Fremdsprache an Tschechiens Grundschulen, erinnern wir an den inszenierten Slánský-Prozess vor 70 Jahren, informieren wir Sie über die Ausstellung des Handwerksprojekts „Schönes Werk“, erfahren Sie mehr über einen ganz besonderen Oldtimer auf Oberpfälzer Straßen und lesen Sie über das Marionettentheater Alfa aus Pilsen, das mit seinen Inszenierungen tschechisches Weltkulturerbe nach Japan bringt.

Der historische Kachelofen von Willy Ruß. Foto: Muzeum Cheb

Nach einer schwierigen, fast dreijährigen Restaurierung wird der Kachelofen des Bildhauers und Keramikers Willy Ruß ab Donnerstag wieder im Egerer Museum zu sehen sein. Der Ofen, der während des Zweiten Weltkriegs zwischen 1941 und 1944 im Auftrag des damaligen „Museums für Volkskunde“ in Eger (Cheb) entstand, bildet dort die Grundlage des ethnographischen Teils der Dauerausstellung.

–	Besonderen Beifall beim Aufmarsch der Musikkapellen erhielten die Musikanten der Musikvereinigung Neugablonz und der Mladá dechovka Jablonec nad Nisou. Foto: Rolf Hill

Der von Vertriebenen aus Gablonz gegründete Kaufbeurener Stadtteil Neugablonz feierte im September sein 75. Jubiläum. Unter den Ehrengästen war auch Altbundespräsident Joachim Gauck. Teil des Programms war außerdem eine Buchvorstellung zu Sagen und Märchen aus dem Isergebirge.

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Bei Denkmalpflege mitmachen Der Friedhof in Schaab (Pšov), Foto: Omnium

Der tschechische Verein Omnium veranstaltet gemeinsam mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen Zuzana Finger deutsch-tschechische Workcamps, um Kulturdenkmäler in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten zu retten.

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