Dominik Feri war bis vor Kurzem der jüngste Abgeordnete im tschechischen Abgeordnetenhaus. Foto: ČTK/Fotobanka ČTK/Weber Pavel

Dominik Feri war Tschechiens größtes aufstrebendes Politiker-Talent und absoluter Teenie-Schwarm. Nun ist seine Karriere abrupt abgebrochen.

Die Karlsbrücke in Prag. Foto: Manuel Rommel

Die tschechischen Corona-Zahlen befinden sich weiter im Sinkflug. Ab Sonntag, den 6. Juni, ist das Land aus deutscher Sicht kein Risikogebiet mehr. Auch Tschechien stuft Deutschland ab der kommenden Woche herunter. Das bringt deutliche Erleichterungen im deutsch-tschechischen Grenzverkehr.

Premier Andrej Babiš. Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

Eine chaotische Corona-Politik und Premier Babišs lang anhaltender Interessenkonflikt: Die Opposition im tschechischen Unterhaus strengt am Donnerstag erneut ein Misstrauensvotum an, jedoch mit nur geringen Aussichten auf Erfolg. Babiš: „Man will mich für immer aus der Politik entfernen.

Auf der Prager Karlsbrücke. Foto: Manuel Rommel

(Beitrag wurde aktualisiert) Tschechien hat die Regeln zur Einreise noch einmal aktualisiert, bzw. klargestellt: Erstgeimpfte, Getestete und Genesene dürfen seit heute, dem 1. Juni, nach Tschechien einreisen, auch ohne triftige Gründe. Außerdem ist der kleine Grenzverkehr inzwischen auf 24 Stunden ausgedehnt worden.

Vor dem Altstädter Ring in Prag (Symbolfoto, Sommer 2020). Foto: Stephanie Bergwinkl

Tschechien lockert ab 1. Juni die Corona-Reisebeschränkungen für Geimpfte aus Deutschland, Slowakei, Polen, Österreich, Ungarn, Slowenien und Kroatien und ermöglicht diesen die unbeschränkte Einreise sowie die Inanspruchnahme von Übernachtungsangeboten. Außerdem tritt am Montag eine Reihe weiterer Lockerungen in Kraft, u.a. öffnet die Innengastronomie.

Der resignierte Gesundheitsminister Petr Arenberger. Foto: ČTK/Říhová Michaela

Tschechiens bislang vierter Gesundheitsminister während der Corona-Pandemie, Petr Arenberger, trat im Zuge einer Vermögensaffäre zurück. Neuer Gesundheitsminister wird Adam Vojtěch, der das Ressort bereits während der ersten Welle der Corona-Pandemie bis zum Herbst 2020 leitete.

Foto: ČTK ABACA_AA_ABACA

Tschechien setzt den Weg der vorsichtigen Lockerung fort. Nach Monaten der Schließung öffnen nicht nur Läden. Auch die höheren Klassen der Grundschulen kehren in die Schulbänke zurück. Außerdem öffnen auch Museen und Galerien in Bezirken mit einer Wocheninzidenz von über 100.

Tschechien hat ein neues Wahlgesetz. Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

Präsident Miloš Zeman unterzeichnete am Dienstag ein neues Wahlgesetz, nachdem das Verfassungsgericht Anfang des Jahres dieses teilweise für ungültig erklärt hatte. Kleinere Parteien und Parteikoalitionen werden bei künftigen Wahlen weniger benachteiligt. Eine Briefwahl wird es in Tschechien aber weiterhin nicht geben.

Das tschechische Abgeordnetenhaus hat in einer ersten Lesung die Einführung der "Ehe für alle" zugestimmt. Foto: Pixabay

Eine Gesetzesentwurf, gleichgeschlechtliche Paare zur Ehe zuzulassen, geht im tschechischen Abgeordnetenhaus in die zweite Lesung. Ob Tschechien als erstes Land des ehemaligen Ostblocks tatsächlich die „Ehe für alle“ einführt, bleibt aber unsicher.

Noch sind nur wenig Kinder in der Notbetreuung. Ab Montag öffnen weitere Kitas. Foto: ČTK/Taneček David

Angesichts sinkender Zahlen hat die Regierung einen Lockerungsplan beschlossen. Als erstes sind Kitas dran. Bei der Öffnungsstrategie geht das Land behutsam vor. Dabei kommt erstmals ein altbekanntes Instrument zum Einsatz.

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