Grenzübergang bei Furth im Wald. Foto: ČTK/DPA/Armin Weigel

Deutschland erklärt Tschechien mit Wirkung ab Sonntag um 0.00 Uhr zum Corona-„Hochrisikogebiet“. Damit verschärfen sich die Regeln im Reiseverkehr, auch für Grenzpendler wird es dann umständlicher, zur Arbeit zu kommen. Indessen verlängerte Tschechien den nationalen Corona-Notstand bis 14. Februar. Für Schlagzeilen sorgte außerdem ein Handgemenge im tschechischen Parlament.

(Symbolfoto) Grenzübergang im sächsischen Sebnitz. Foto: ČTK/imago stock&people/Steffen Unger via www.imago-images.de

Deutschland ändert die Bestimmungen bei der Einreise aus Corona-Risikogebieten. Besondere Regeln sind zudem für „Hochrisikogebiete“ vorgesehen. Demnach kommt zur Quarantäne- nun auch eine Testpflicht. Auch Österreich beschränkt den Grenzverkehr zu Tschechien. (Aktualisiert am 15.01.2021.)

Auch in Tschechien haben die Impfungen gegen COVID-19 begonnen. Foto: ČTK/Pavlíček Luboš

Eine Woche nach Beginn der Impfungen gegen COVID-19 in Tschechien stellte die Regierung nun ihre Impfstrategie vor. Derweil verzeichnet Tschechien in den letzten sieben Tagen die meisten Infektionen pro eine Million Einwohner weltweit.

Eine fast leere Karlsbrücke. Ab 27. Dezember gilt in Tschechien wieder ein harter Lockdown. Foto: Lara Kauffmann

Ab dem 27. Dezember gelten in Tschechien verschärfte Corona-Maßnahmen. Geschäfte müssen schließen, die nächtliche Ausgangssperre gilt bereits ab 21 Uhr, auch an Silvester.

Die tschechoslowakische Armee kurz nach der Besetzung des Hultschiner Ländchens am 4. Februar 1920, Foto: Muzeum Hlučínska

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - größtenteils abseits von Meldungen über Corona-Maßnahmen, Lockdowns oder die neusten Infektionszahlen. Auf Platz 8: 100 Jahre Hultschiner Ländchen. In vielerlei Hinsicht handelt es sich um eine außergewöhnliche Region, die am 4. Februar 2020 ihren 100. Geburtstag feierte.

Zavřeno - geschlossen: Tschechien kehrt zurück in einen Corona-Teil-Lockdown. Foto: Manuel Rommel

Aufgrund der sich verschlechterten Corona-Lage beschloss die tschechische Regierung eine erneute Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Ab Freitag müssen Restaurants und Hotels nach nur zwei Wochen Betrieb wieder schließen, Geschäfte sollen aber geöffnet bleiben.

Der Altstädter Ring in Prag. Aktuell mit Weihnachtsbaum, aber ohne Weihnachtsmarkt. Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

Ab Mittwoch müssen Restaurants und Bars wieder ab 20 Uhr schließen, im öffentlichen Raum gilt wieder ein Alkoholverbot. +++ Premierminister Babiš möchte das Parlament um eine erneute Verlängerung des nationalen Notstands um weitere 30 Tage bitten. +++ Risikogruppen werden zuerst geimpft +++ Bayern setzt den kleinen Grenzverkehr mit Tschechien aus.

Tschechien beendet den Corona-Lockdown. Foto: Foto: ČTK/Kamaryt Michal

Die tschechische Regierung hat eine Reihe von Corona-Lockerungen bekanntgegeben, die am kommenden Donnerstag in Kraft treten sollen. Restaurants und Bars sowie Geschäfte und Einkaufszentren öffnen dann wieder, die nächtliche Ausgangssperre wird aufgehoben.

Der nationale Notstand in Tschechien wurde bis zum 12. Dezember verlängert.Foto: ČTK/Kamaryt Michal

Das tschechische Abgeordnetenhaus verhandelte am Donnerstag über die von der Regierung beantragte Verlängerung des nationalen Notstands und einigte sich auf einen Kompromiss: Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte für eine Verlängerung bis 12. Dezember.

Grenzübergang im sächsischen Sebnitz. Foto: ČTK/imago stock&people/Steffen Unger via www.imago-images.de

Der kleine Grenzverkehr zwischen Sachsen und Tschechien blieb bisher von Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie unberührt. Nun erlaubt Sachsen die Einreise aus Tschechien nur noch, wenn dafür triftige Gründe vorliegen.

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